Integrationsministerin Anne Spiegel unterstützt interkulturelle Kompetenz in den Kommunen

Unter dem Motto „Vielfalt in Kommunen“ fand die Abschlusstagung des Projekts „Vielfaltsorientierte Organisations- und Personalentwicklung für nachhaltige Integration“ (VOPI) statt. Das Projekt verfolgte das Ziel, Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung von Konzepten, Strategien und Maßnahmen zur Integration vor Ort zu unterstützen.

„Interkulturelle Kompetenz ist längst zu einer Schlüsselkompetenz in den Kommunen geworden, auch in Rheinland-Pfalz. Eine erfolgreiche Integrationspolitik hängt ganz maßgeblich davon ab, wie groß das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt im alltäglichen Miteinander ist. Dazu gehört auch, dass in den Verwaltungen möglichst wenig Sprachhürden bestehen und soziale Kompetenzen in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund gestärkt werden“, erklärte Integrationsministerin Anne Spiegel. „Das nun abgeschlossene Projekt war ein wichtiger Baustein in diesem Prozess.“   

Bei VOPI geht es darum, Zugangsbarrieren abzubauen und kommunale Angebote und Dienstleistungen bedarfsgerecht anzupassen. Interkulturelle Kompetenz soll zur Selbstverständlichkeit im beruflichen Alltag werden. Ziel ist zudem, freie Träger und die Zivilgesellschaft stärker einzubeziehen sowie Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung in den jeweiligen kommunalen Strukturen zu verankern. In Rheinland-Pfalz waren die Kommunen Neuwied, Ludwigshafen, Pirmasens, Frankenthal, Bad Kreuznach sowie der Landkreis Birkenfeld beteiligt. 

In ihrem Statement zum Auftakt der Veranstaltung betonte Ministerin Spiegel, dass „Kommunen in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren viel dafür getan haben, dass Personen mit Flucht- und Einwanderungsgeschichte der Zugang zu kommunalen Angeboten erleichtert wird. Ich freue mich, dass wir die Kommunen mit dem Projekt hierbei unterstützen konnten und danke den Kommunen ganz ausdrücklich für Ihr Engagement.“ 

Integrationsministerin Anne Spiegel unterstrich im Rahmen der Tagung erneut das Engagement der Landesregierung für gesellschaftliche Vielfalt: „Vielfalt ist für uns selbstverständlich und wir wollen dazu beitragen, dass niemand aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt wird.“


Hintergrund
Das Projekt „Vielfaltsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung für nachhaltige Integration“ (VOPI) wurde aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union sowie durch die für Integration zuständigen Ministerien der Länder Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gefördert. Träger des Projekts ist das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH.
Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter www.vopi-ism.de.