Mehr als 30.000 Euro für die Entwicklung kommunaler Jugendstrategien in rheinland-pfälzischen Städten und Landkreisen 

Das Jugendministerium unterstützt im Rahmen der Jugendstrategie „JES! Jung. Eigenständig. Stark.“ auch in diesem Jahr wieder rheinland-pfälzische Städte und Landkreise bei der Entwicklung und Etablierung kommunaler Jugendstrategien. Im Rahmen des Förderprogramms „JES! Eigenständige Jugendpolitik – mit PEP vor Ort“ werden die Städte Trier, Worms und Kaiserslautern sowie die beiden Landkreise Mayen-Koblenz und Kaiserslautern mit insgesamt 30.800 Euro gefördert.

„Ich freue mich sehr, dass sich Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz so für ihre Jugendlichen stark machen und ihnen vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten bieten, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. So können sich Jugendliche in ihrem Dorf, ihrer Stadt oder ihrem Landkreis gut aufgehoben, ernst genommen und respektiert fühlen“, so Jugendministerin Anne Spiegel. 

Voraussetzung für die kommunalen Förderungen ist, dass die Kommunen vorab ein Konzept erarbeiten, in dem deutlich wird, wie die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf die Entwicklung kommunaler Strukturen aussehen soll. Ziel ist es, dass die Kommunen Netzwerke zwischen den Kooperationspartnerinnen und -partnern vor Ort aufbauen und Vertretungsstrukturen junger Menschen in der Kommunalpolitik, wie zum Beispiel Jugendparlamente, einrichten. In einigen der geförderten Kommunen sind zur Beteiligung der Kinder und Jugendlichen beispielsweise regelmäßig stattfindende Jugendkonferenzen eingeführt worden, die einen direkten Austausch der jungen Leute mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern ermöglichen. Auch über Jugendforen oder eine direkte Jugendbefragung sollen Jugendliche erreicht und im kommunalpolitischen Geschehen eingebunden werden.

„Es ist schön zu sehen, dass dieses Förderprogramm tolle Erfolge erbracht hat, wie beispielsweise die Umsetzung von Jugendforen, in denen Jugendliche gemeinsam Themen erarbeiten, die ihnen wichtig sind. So werden die jungen Menschen aktiv in den Aufbau einer eigenständigen Jugendpolitik vor Ort eingebunden“, so Jugendministerin Anne Spiegel. „Nur wenn Beteiligung durch finanzielle und personelle Ressourcen auch strukturell auf kommunaler Ebene eingeplant wird, ist die Voraussetzung für eine echte Partizipation von Jugendlichen auch gegeben.“ 

Die Städte Trier und Kaiserslautern sowie der Landkreis Mayen-Koblenz werden bereits seit 2017 gefördert. Die Stadt Worms startete im Jahr 2019. Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist bislang der Landkreis Kaiserslautern, weitere Kommunen wollen folgen. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm sind zu finden unter https://mffjiv.rlp.de/de/themen/kinder-und-jugend/jes-eigenstaendige-jugendpolitik/foerderprogramme/.