Ministerin Anne Spiegel: Jugendfreizeiten werden weiter gefördert und Jugendeinrichtungen bleiben geöffnet

Das Programm „MiteinanderGutLeben - Familiensommer Rheinland-Pfalz“ geht in dem Bereich Jugendförderung in die Verlängerung. Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel hat entschieden, dass die erhöhten Fördersätze für die Jugendfreizeiten bis zum 30. April 2021 verlängert werden. Mit der Förderung sollen die Träger dabei unterstützt werden, Jugendfreizeiten auch unter den veränderten Bedingungen von Corona zu ermöglichen.

Die Rückmeldungen der verbandlichen bzw. freien und öffentlichen Träger in den vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die erhöhten Fördermöglichkeiten für den Tagessatz von Jugendfreizeiten, für kleinere Gruppen und Ehrenamtliche sehr gut angekommen sind. Auf diese Weise konnten unter Corona-Bedingungen in den Sommer- und Herbstferien zahlreiche Angebote für junge Menschen im Land realisiert werden.

„Das große Engagement der Fachkräfte der kommunalen und verbandlichen Jugendarbeit in dieser schwierigen Zeit verdient außerordentliche Wertschätzung. Mit meiner Entscheidung will ich den Trägern Planungssicherheit geben. Damit soll es ihnen ermöglicht werden, dass auch in den nächsten Monaten für junge Menschen Jugendfreizeiten angeboten werden können, sobald wieder zumindest kleine Gruppenangebote für Jugendliche möglich sind“, erklärte die Jugendministerin Anne Spiegel weiter: „Mit den Ferienangeboten wurden über 30.000 junge Menschen erreicht – das ist eine beachtliche Zahl. Ich hoffe, dass ich damit die Jugendarbeit landesweit in einer schwierigen Zeit weiter stützen kann. Mit der Erhöhung der Förderung trägt die Landesregierung zudem dazu bei, die Jugendarbeit als notwendige öffentliche Daseinsvorsorge von jungen Menschen zu stärken.“

Ferner ist in der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) vorgesehen, dass die Jugendeinrichtungen geöffnet bleiben können und nur Gruppenangebote entfallen. Einzelangebote sind weiter möglich, sodass die Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit bei Bedarf im persönlichen Kontakt junge Menschen beraten und unterstützen können.

Jugendministerin Anne Spiegel dazu: „Viele junge Menschen sind in der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie vermissen beispielsweise soziale Kontakte. Ihnen fehlt Bewegungsspielraum. Viele Jugendliche verlieren den Kontakt zu Menschen, die ihnen außerhalb der Familie Halt geben. Daher bin ich besonders froh, dass wir ihnen mit unseren Jugendeinrichtungen weiterhin ein hochqualifiziertes Angebot machen können.“