Rohleder und Vicente: gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit klar Position beziehen

Zum morgigen „Internationalen Tag gegen Rassismus“ appellieren Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder und der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, gegenüber Rassismus und Menschenfeindlichkeit wachsam zu bleiben und klar Position dagegen zu beziehen.

„Rassismus hat bei uns in Rheinland-Pfalz keinen Platz. Wir dürfen und werden es nicht zulassen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion angefeindet oder ausgegrenzt werden. Rheinland-Pfalz hat eine vielfältige Gesellschaft und darauf können wir stolz sein“, so Staatssekretärin Rohleder und Landesbeauftragter Vicente. „Vielfalt ist der Kern unseres Grundgesetzes. Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind die größten Feinde einer vielfältigen und offenen Gesellschaft, die wir alle gemeinsam schützen sollten“, ergänzt Rohleder.

Der Landesbeauftragte Vicente ergänzt: „Wir sollten die  Unterschiede als Bereicherung sehen und sie gezielt einsetzen, um als Gesellschaft zusammen zu wachsen.“ 

Die Landesregierung engagiert sich intensiv gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit. So erarbeitet  das Familien- und Integrationsministerium derzeit einen Aktionsplan gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Um zivilgesellschaftliche und behördliche Stellen in die Entwicklung des  Landesaktionsplans einzubeziehen, wird im Frühjahr 2019 eine Veranstaltungsreihe mit Fachpublikum stattfinden. 

Neben dem  „Internationalen Tag gegen Rassismus“ feiern am 21. März Menschen aus dem Iran, den kurdischen Gebieten, Afghanistan, Tadschikistan, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan und der Türkei das Nouruzfest. Das Fest wird je nach Herkunft als Neujahrsfest, als Frühlingsfest, als Fest des Erwachens und der Erneuerung der Natur und als Fest des Widerstandes gegen das Böse und für Freiheit gefeiert. Für die Staatssekretärin und den Landesbeauftragten ist es wichtig, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Nouruzfest zu gratulieren. „Das Fest der Freundschaft und Solidarität begehen die Menschen der unterschiedlichen Volksgruppen gemeinsam mit viel Freude. Es ist ein wunderbarer Beitrag, um andere Kulturen und Religionen gegenseitig anzuerkennen und zu schätzen“, so Rohleder und Vicente.