Verbraucherschutzministerin Anne Spiegel dankt der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz für ihren engagierten Einsatz 

Die Corona-Krise hat bei Verbraucherinnen und Verbrauchern zu großen Unsicherheiten geführt. Reisen und Veranstaltungen wurden abgesagt, Dienstleistungen konnten nicht mehr in Anspruch genommen werden und auch Betrugsmaschen nahmen während der Corona-Pandemie zu. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat auf diese Probleme schnell reagiert und ein umfangreiches, digitales Angebot geschaffen. Verbraucherschutzministerin Anne Spiegel besuchte heute die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, um sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die aktuellen Bedarfe von Verbraucherinnen und Verbrauchern auszutauschen und dem gesamten Team ihren Dank auszusprechen. 

„Ich bin von dem umfangreichen Hilfsangebot der Verbraucherzentrale bei allen Verbraucherfragen rund um Corona beeindruckt. Hier wurde trotz der temporären Schließung der Beratungsstellen und Stützpunkte wirklich Enormes geleistet, um für Verbraucherinnen und Verbraucher ansprechbar zu bleiben und die vielen Fragen zu beantworten. Hierfür möchte ich mich ganz herzlich beim gesamten Team bedanken“, erklärte Verbraucherschutzministerin Anne Spiegel. „Bei der Corona-Pandemie hat sich bewährt, dass wir schon seit zwei Jahren den Ausbau digitaler Angebote und die Einführung neuer Formate gefördert haben“, so die Ministerin.

Dadurch konnte die Verbraucherzentrale trotz der Schließung ihrer Beratungsstellen Verbraucherinnen und Verbrauchern per Telefon, E-Mail und Videochat umfassende Informationen und Beratungen rund um Themen zu Corona bieten. Kurzfristig wurde eine Corona-Hotline eingerichtet, über die zwischen Mitte März und Mitte Juni rund 3.500 Beratungsgespräche geführt wurden. Zudem hat die Verbraucherzentrale in diesem Jahr bereits 20 Web-Seminare durchgeführt, in denen sich Verbraucherinnen und Verbraucher beispielsweise über rechtliche Fragen zu Reisen und Verträgen oder zu Abzockmaschen rund um Corona informieren konnten. Seit Kurzem gibt es sogar einen Chatbot mit Standardantworten auf der Internetseite www.verbraucherzentrale.de, der Verbraucherinnen und Verbrauchern automatisierte Antworten auf die wichtigsten Fragen geben kann.

„Uns war es wichtig, trotz aller Einschränkungen durch die Corona-Pandemie weiterhin für Verbraucherinnen und Verbraucher gut erreichbar zu sein. Daher haben wir zu Beginn der Krise schnell reagiert und sowohl zusätzliche telefonische als auch digitale Beratungs- und Informationsangebote geschaffen“, so Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „In Zeiten eines enormen Informationsbedarfes der Verbraucherinnen und Verbraucher konnten wir so als zuverlässige Anlaufstelle da sein, uns um rechtliche Probleme kümmern, informieren, aber auch die Ängste und Sorgen der Verbraucherinnen und Verbraucher ein Stück weit auffangen. Dafür haben sich viele sehr dankbar gezeigt.“