Die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier soll barrierefrei werden – Ministerin Spiegel informiert sich über den Baufortschritt

Integrationsministerin Anne Spiegel besuchte heute die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in der Trierer Dasbachstraße, um sich turnusmäßig ein Bild von der aktuellen Unterbringungs- und Versorgungssituation in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes zu machen.

Im Mittelpunkt des Rundgangs standen die aktuellen baulichen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit in der AfA Trier.  

Der Leiter der AfA, Thomas Pütz, und die Vizepräsidentin der ADD, Begoña Hermann, informierten die Ministerin über den Fortschritt der Baumaßnahmen und stellten die Pläne für weitere Umbauten vor. So soll beispielsweise ein Fahrstuhl, der das erste Obergeschoss am Gebäude 5 zugänglich machen wird, eingerichtet werden und eine Rampe wird Gebäude 4 barrierefrei zugänglich machen. 

„Schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist uns daran gelegen, die Menschen bestmöglich zu versorgen. Viele von ihnen haben eine anstrengende und lange Flucht hinter sich. Geflüchtete mit körperlichen Beeinträchtigungen finden bei uns nun schon bald eine barrierefreie Unterkunft vor. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir nun diese Projekte in Angriff nehmen konnten“, erklärt Ministerin Spiegel.

Außerdem sind weitere Sanierungsarbeiten an dem mittlerweile in die Jahre gekommenen  ehemaligen Kasernengebäude vorgesehen. Diese Baumaßnahmen umfassen auch die Sanierung von Zimmern für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Toiletten und Duschen. Um den Flüchtlingen mehr Abwechslung zu bieten, wurde ein neuer Sportplatz geschaffen, welchen die Ministerin ebenfalls besichtigte. 

„Nachdem sich die Zugangszahlen stabilisiert haben, können wir uns nun verstärkt auf die qualitative Verbesserung unserer Einrichtung konzentrieren; dies setzen wir nun konsequent um“, ergänzt Vizepräsidentin Begoña Hermann.

Die AfA Trier bietet Platz für bis zu 600 Asylbegehrende. Sie ist eine von derzeit fünf Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende, die das Land unterhält. Aktuell befinden sich 437 Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung.