Einigung von Land und Stadt Speyer über Nutzung der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Speyer haben eine Möglichkeit gefunden, wie sie das Gelände der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne künftig gemeinsam nutzen könnten. Nach der jetzt erzielten Einigung, würde auch die Stadt Speyer auf Gebäude und Flächen zugreifen.

Bislang wird das ehemalige Kasernengelände ausschließlich vom Land genutzt, das hier eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende betreibt. „Wir haben gemeinsam mit der Stadt eine gute Lösung gefunden, von der beide Seiten profitieren würden. Wir als Land könnten weiterhin Puffer- und Freiflächen vorweisen und wären damit für den Fall steigender Flüchtlingszahlen gerüstet. Gleichzeitig könnte die Stadt ihre Ziele der Stadtteilentwicklung verfolgen“, erklärt Integrationsministerin Anne Spiegel. „Diese unmittelbare Nachbarschaft würde zweifellos der Integration der Asylsuchenden dienlich sein.“ Der Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger begrüßt das Arrangement ebenfalls: „Unsere Aufgabe wird es sein, mit den jetzt zur Verfügung stehenden Flächen innerhalb und außerhalb der ehemaligen Kurpfalzkaserne eine zukunftsfähige Planung für diesen Teil von Speyer-Nord voranzutreiben.“ 

Jetzt haben sich das Integrationsministerium und die Stadt Speyer auf Folgendes verständigt: Die Stadt würde die östliche Sporthalle samt Umkleiden, den Sportplatz und das Kleinspielfeld, den technischen Bereich mit Werkstätten und überdachten Lagerflächen, sowie den Parkplatz an der Nordseite sowie den Parkplatz südlich der Turnhallen erhalten. In diesen Bereichen könnten von den Vereinen auch integrative Veranstaltungen angeboten werden. Den Exerzierplatz würden sich Land und Stadt künftig teilen.