Für mehr Qualität in Kitas: Neues Institut "Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kindheit" vorgestellt

Der Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Fachpraxis der Kindertagesstätten und die Weiterentwicklung der Kita-Qualität sind die zentralen Aufgaben des neuen Instituts Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kindheit (IBEB) der Hochschule Koblenz, das heute Kinder- und Jugendministerin Irene Alt, Wissenschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel und der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Armin Schneider vorstellten.

„Von dem Wissenstransfer über sehr kurze Wege verspreche ich mir eine Stärkung der Qualität für das gesamte System der Kindertagesbetreuung: Denn hierdurch werden die Kitafachkräfte und Einrichtungsleitungen gleichermaßen unterstützt wie auch die Träger der Kitas“, erklärte Ministerin Alt einen Tag vor der morgigen offiziellen Einweihung des IBEB. Das Kinder- und Jugendministerium stellt der Hochschule Koblenz dauerhaft rund 290.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich bringt die Hochschule eigene Haushaltsmittel in Höhe von rund 40.000 Euro ein.

Dieses hat bereits Anfang des Jahres die Arbeit aufgenommen. Das Institut wurde vom Kinder- und Jugendministerium initiiert und von diesem gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium und der Hochschule Koblenz entwickelt. Das Konzept des Instituts sieht vor, dass hier Lehrkräfte der Hochschule sowie Studierende Forschungsprojekte mit hohem Praxisbezug durchführen. „Das IBEB wird sich zu einem wichtigen Impulsgeber und Ansprechpartner entwickeln, der den Akteuren im Bereich der frühkindlichen Pädagogik wirkungsvoll helfen kann, ihre anspruchsvollen Aufgaben gut zu bewältigen“, sagte Staatssekretär Deufel. Mit seinem Ansatz liege das Institut genau richtig. Seines Wissens biete bundesweit keine Hochschule in Forschung und Lehre im Feld der Pädagogik der frühen Kindheit ein so breites Spektrum wie die Hochschule Koblenz mit ihren fünf entsprechenden Studiengängen. „Das IBEB ist eine optimale Ergänzung des Angebots und festigt damit die Spitzenstellung der Hochschule Koblenz in der frühkindlichen Pädagogik. Es eröffnet pädagogischem Fachpersonal neue Möglichkeiten, sich beruflich weiter zu qualifizieren und wird sicher auch für externe Auftraggeber interessant sein.“ 

Prof. Dr. Armin Schneider ergänzt: „Die Resonanz in den ersten Wochen zeigt die hohe Bedeutung unseres Institutes für das Feld der Kindertagesbetreuung und die Notwendigkeit, mit allen Beteiligten als Partner die Qualität voranzubringen. Je früher wir in unsere Kinder investieren, umso nachhaltiger können wir die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten.“