Jugendministerin Anne Spiegel und Landesjugendring zeigen Rechtspopulisten und Rassisten die rote Karte

Rassismus, Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit greifen immer mehr um sich. Diese Entwicklung treibt viele junge Menschen in den Jugendverbänden um, die sich für Toleranz, Demokratiebewusstsein und Menschlichkeit einsetzen. „Es ist an der Zeit, Flagge zu zeigen und ein Zeichen zu setzen“, ist Jugendministerin Anne Spiegel überzeugt. Daher hat sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Landesjugendrings eine Erklärung mit dem Titel „Rote Karte für Rechtspopulismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ unterzeichnet.

„Wir stellen fest, dass sich die Grenze des Sagbaren verschoben hat. Eine Rhetorik der Angst gegenüber Weltoffenheit, Vielfalt und Gleichwertigkeit wird verbreitet und führt zu demokratiefeindlichen und menschenfeindlichen Einstellungen, die in den sozialen Medien befeuert werden und sich rasend schnell verbreiten. Wir akzeptieren keine rechtspopulistischen Einstellungen, nicht im nahen Umfeld und nicht im demokratischen Meinungsstreit“, erklärten Maria Leurs und Volker Steinberg vom Vorstand des Landesjugendringes.

In der Erklärung, die im Jugendministerium von Anne Spiegel und dem Landesjugendring verabschiedet wurde, heißt es: „Wir sehen mit Sorge, wie Rechtspopulismus, Rassismus, Hate Speech und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mehr und mehr in unserer Gesellschaft um sich greifen. Das vergiftet das Zusammenleben. Daher machen wir uns gemeinsam für Toleranz, Demokratiebewusstsein und Menschlichkeit stark.“ Jugendministerin Spiegel und der Landesjugendring betonen weiter: „Wir stehen ein für streitbare, starke und lebendige Demokratie, die immer wieder ausgehandelt, praktiziert und mit Leben gefüllt werden muss. Jede Form von Diskriminierung darf hier keinen Platz haben.“

Ministerin Spiegel sprach sich dafür aus, dass Jugendarbeit landesweit weiter ausgebaut wird. „Unsere Jugendstrategie „JES! Jung. Eigenständig. Stark.“ zielt auf Teilhabe und Mitsprache. Wir haben die Jugendförderung bereits im Doppelhaushalt 2017/18 um eine Million Euro ausgebaut und legen im Doppelhaushalt 2019/20 noch einmal eine Million Euro obendrauf“, erklärte sie.