Ministerin Anne Spiegel und Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler: Hilfe für Frauen in Not wird verbessert – Ausbau der AfA Speyer auf gutem Weg

Der Antrittsbesuch von Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, bei der neuen Speyrer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ist in einer herzlichen Atmosphäre verlaufen. „Wir hatten einen guten und konstruktiven Austausch“, erklärten die beiden Politikerinnen nach dem Gespräch. Zuvor waren sie zu einer einstündigen Begegnung im Büro der Oberbürgermeisterin zusammengekommen. Dabei redeten sie über frauen- und familienpolitische Themen, aber auch über den Ausbau der AfA Speyer.

„Ich freue mich sehr, dass wir demnächst eine weitere Interventionsstelle in Speyer eröffnen können und damit Frauen und Mädchen, die Gewalt erfahren haben oder von Gewalt bedroht sind, noch besser unterstützt werden können“, erklärte Ministerin Spiegel. Die Interventionsstelle wird mit Landesmitteln gefördert. Oberbürgermeisterin Seiler zeigte sich zugleich optimistisch, dass 2020 mit dem geplanten Neubau des Frauenhauses begonnen werden kann. Ein geeigneter Standort sei inzwischen gefunden worden. „Uns beiden ist es ein Anliegen, Frauen und Mädchen konsequent vor Übergriffen und Gewalt zu schützen“, erklärten die beiden Politikerinnen. Ministerin Spiegel erinnerte daran, dass dies auch Gegenstand der Antisexismuskampagne ihres Hauses sei. Oberbürgermeisterin Seiler wird eine der Botschafterinnen der Kampagne sein.

Ein wichtiges Thema des Antrittsbesuchs war auch der Ausbau der AfA Speyer. „Wir sehen uns hier auf einem guten, gemeinsamen Weg“, betonten Spiegel und Seiler. „Die Bau- und Sanierungsarbeiten befinden sich im Zeitplan und sollen im Sommer 2019 abgeschlossen sein“, so die Ministerin. „Bis dahin wird eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen werden, allein 60 durch die Präsenz des BAMF auf dem AfA-Gelände“, ergänzte Spiegel.

Oberbürgermeisterin Seiler und Ministerin Spiegel stellten zudem Eckpunkte eines Kommunikationskonzeptes vor, mit dem der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern  vertieft werden soll. Demnach werden regelmäßig Bürgersprechstunden in dem betroffenen Stadtteil Speyer-Nord angeboten. Zudem wird zum Sommer 2019 eine zusätzliche Stelle für eine Sozialarbeiterin oder einen Sozialarbeiter im Quartier eingerichtet, um ein offenes Ohr für die Sorgen und Bedürfnisse der Bevölkerung zu haben. Diese Stelle soll vom Land und der Stadt Speyer finanziert werden. Wie ernst es Spiegel und Seiler mit ihrem Vorhaben ist, direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, demonstrierten sie gleich vor Ort. Bei Haustürgesprächen erkundigten sich die Politikerinnen direkt danach, wo den Speyerern der Schuh drückt.