Ministerin Spiegel für mehr Unterstützung bei kommunalem Ehrenamt

Die Vereinbarkeit nicht nur von Familie und Beruf, sondern auch von Familie und Ehrenamt - wie beispielsweise dem politischen Engagement in der Kommune - ist dem Familienministerium ein wichtiges Anliegen. Denn noch immer übernehmen Frauen den Großteil der Familienarbeit.

„Das muss sich ändern. Männer müssen viel stärker bei der Familienarbeit in die Pflicht genommen werden. Dazu gehört aber auch, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für diejenigen Väter steigt, die sehr gerne für ihre Familie da sein wollen und dafür zum Beispiel auch Elternzeit nehmen möchten“, so Familienministerien Anne Spiegel.

Um die Vereinbarkeit von kommunalem Ehrenamt und Familie zu fördern und somit Frauen einen Zugang zu kommunalen Ehrenämtern zu erleichtern und den Frauenanteil in den kommunalen Räten zu erhöhen, sollten Aufwendungen für die entgeltliche Betreuung von pflege- oder betreuungsbedürftigen Angehörigen und Kindern während der Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit erstattet werden. „Das würde die Vereinbarkeit Familie und kommunalpolitischem Engagement für Männer wie Frauen weiter vorantreiben und die Kommunen würden davon profitieren. Zudem wäre es auch ein richtiges und wichtiges Signal an die Frauen mit politischem Interesse. Es wäre eine konkrete und gut realisierbare familienpolitische Maßnahme“, betont Familienministerin Spiegel.