„Was ich will, das kann ich“ – Frauenministerium fördert und stärkt Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung von Mädchen

Zum Internationalen Mädchentag am 11. Oktober erinnert Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Frauenministerium, daran, wie sehr Frauen und Mädchen weltweit Menschenrechtsverletzungen und geschlechtsspezifischen Diskriminierungen ausgesetzt sind.

Nach wie vor wird vor allem in Afrika vielen Mädchen der Zugang zu Bildung verwehrt, nicht nur aus Gründen der Armut. Zu diesem Ergebnis kam ganz aktuell eine Untersuchung der Entwicklungsorganisation One. Und ohne Unterstützung – auch die freiwilliger Helferinnen und Helfer – würde das für viele so bleiben.

„Der Weltmädchentag ist ein Paradebeispiel dafür, was das Engagement von Ehrenamtlichen bewirken kann. Denn inoffiziell wurde dieser Tag schon seit 2008 von der Kinderhilfsorganisation Plan International begangen, bis ihn dann drei Jahre später die UNO offiziell weltweit ausgerufen hat“, erläutert Frauenstaatssekretärin Rohleder. „Nach wie vor brauchen Mädchen weltweit Unterstützung, um chancengleich, gewaltfrei und selbstbestimmt leben zu können. Deshalb kämpfen wir mit und für Mädchen und fördern unter anderem ein Mädchenhaus sowie die Beratung für Mädchen in Notsituationen, wie zum Beispiel eine drohende Zwangsverheiratung. Auch in Rheinland-Pfalz brauchen Mädchen trotz formaler Gleichberechtigung noch besondere Unterstützung.“

Das Frauenministerium nimmt auch am jährlichen Mädchen-Zukunftstag „Girls’ Day“ teil und fördert das Ada-Lovelace-Projekt, das Mädchen naturwissenschaftliche und technische Studiengänge näher bringen und damit bessere Karrierechancen und Verdienstaussichten verschaffen soll als die der typischen Mädchenberufe. „‘Ihr könnt alles werden, was Ihr wollt - was ich will, das kann ich‘ – der Slogan des Ada Lovelace-Projekts ist Ausdruck unserer Überzeugung und soll zugleich alle Mädchen und jungen Frauen ermutigen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen“, erklärt Rohleder.

Zum diesjährigen Weltmädchentag werden auf Initiative der Ehrenamtlichen von Plan International in vielen Städten in ganz Deutschland wieder bekannte Gebäude in pink erstrahlen, in Rheinland-Pfalz zum Beispiel das Broadway Filmtheater in Trier.