„Wir gehören zusammen“ – Sternsinger singen im Familienministerium

Auch in diesem Jahr besuchten die Sternsinger der Mainzer Pfarrgemeinde St. Peter – St. Emmeran das Jugendministerium. Ministerin Anne Spiegel hieß die kleinen Königinnen und Könige willkommen und füllte die Spendendose ebenso wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums. Das Motto, unter dem die bundesweit 61. Sammelaktion steht, heißt 2019: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit.“

„Ich finde es super, dass ihr euch so engagiert für andere Kinder einsetzt. Ihr macht auf deren Sorgen und Nöte aufmerksam und zeigt, dass man zusammen sehr viel erreichen kann. Mit eurem Einsatz als Sternsinger helft ihr Kindern und Jugendlichen, die es nicht leicht im Leben haben und gebt Ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft“, sagte Spiegel zu den rund 20 Kindern und Pater Josef Kemper.

Dieses Jahr will die Sternsingeraktion besonders auf Kinder mit Behinderungen in armen Regionen Perus hinweisen. Sie leiden oft unter Ausgrenzung und Diskriminierung und haben kaum eine Chance auf Förderung. Mit den bundesweit  gesammelten Spenden sollen beispielsweise Krankenhäuser und Schulen gebaut werden. Dies ermöglicht den Kindern in Peru bessere Lebensbedingungen und eröffnet Zukunftschancen.

„Die Sternsinger“ werden sowohl Kindergruppen genannt, die traditionell rund um den Dreikönigstag von Haus zu Haus gehen und Spenden für notleidende Kinder sammeln, wie auch das katholische Kinderhilfswerk, das hinter der Spendenaktion steht. Mit Sitz in Aachen organisiert es in Deutschland seit 1959 das Dreikönigssingen, seit 1961 zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die diesjährige Aktion geht noch bis zum 12. Januar 2019. 2018 hatten etwa Sternsinger rund  48,8 Millionen Euro gesammelt –  und damit das beste Ergebnis seit Bestehen der Bewegung.