© doris_bredow - Fotolia.com

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Aktuell von der Leitstelle geförderte Projekte

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte.

Das Dekanat in Schweich-Welschbillig organisiert das Ausstellungsprojekt "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte." In der Ausstellung erzählen große Bildwände vom Leben Anne Franks und ihrer Zeit: von den ersten Jahren in Frankfurt am Main und der Flucht vor den Nationalsozialisten, über die Zeit in Amsterdam - glückliche Kindheit und schwere Zeit im Versteck - bis zu den letzten schrecklichen sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen. 

Das Ausstellungsprojekt arbeitet mit dem Instrument der Peer Education, also der Bildungsarbeit unter Gleichaltrigen. 

Weitere allgemeine Informationen zur Wanderausstellung des Anne Frank Zentrums in Berlin finden Sie hier.

Treffen der kommunalen Jugendbeiräte und der jungen Mitglieder der Integrationsbeiräte

Am 14. und 15. November 2015 findet das jährliche Treffen der kommunalen Jugendvertretungen im Walderlebniszentrum Soonwald statt. In diesem Jahr wird das Treffen erstmalig um die jungen Mitglieder in den Integrationsbeiräten erweitert. 

Nach einem Plenum mit Kennenlernrunde und einer durchaus auch inhaltlich zu gestaltenden Begegnung mit Jugendministerin Irene Alt wird es Workshops geben, die drei Arbeitsfeldern zuzuordnen sind: persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten in der politischen Arbeit – politisch-administrative Kompetenzen/Fachwissen – Umweltbildung als Ziel und Grundlage politischen Handelns.

Ein halber Tag soll der Begegnung mit den jugendpolitischen SprecherInnen der Landtagsfraktionen gewidmet werden.

Der Austausch über die Arbeit und die Strukturen der kommunalen Jugendvertretungen und der Integrationsbeiräte steht im Mittelpunkt der gesamten Tagung und wird sicherlich auch außerhalb des offiziellen Programms interessant werden.

 

 

Blaudes Geschichten

Der Landesverband Deutscher Sinti und Roma bietet Schülerinnen und Schülern der Wonnegauschule ein Tanz-Film-Projekt zum Thema „Rassismus“, „Ausgrenzung“ und „Antiziganismus“ an. 

Blaudes heißt in der Sprache der Sinti und Roma "Blau" - Blau war das Kleid, der in Ausschwitz ermordeten deutschen Sintezza Margarete Herzstein. Das Projekt "Blaudes" erinnert an ihre Geschichte mit kreativer und moderner Gedenkarbeit und wurde für die Denkmaleröffnung zur Erinnerung der in der NS-Zeit ermordeten deutschen Sinti und Roma im Oktober 2012 in Berlin konzipiert und uraufgeführt.Junge Menschen begegnen sich, setzen sich im Rahmen eines Tanz/Media Projektes mit ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen auseinander und entwickeln und produzieren einen Video-Tanz-Film zur öffentlichen Präsentation im adäquaten Kontext.

Der Projekttitel „Blaudes“ basiert auf dem Inhalt eines historischen Dokuments, das in der ständigen Ausstellung „Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma“ im Dokumentationszentrum zu sehen ist. Es handelt sich um ein an die Berliner Polizei gerichtetes Schreiben von Elfriede Garz, die nach ihrem blauen Kleid forscht, das sie ihrer Kollegin Margarete Herzstein ausgeliehen hat. Die quellenkritische Analyse des Brieftextes lässt vermuten, dass die junge Frau den Brief als Vorwand formulierte, um Näheres über das Schicksal ihrer deportierten Kollegin in Erfahrung zu bringen. Der Brief mit seinem unmittelbaren Entstehungskontext bildet zusammen mit den allgemeinen historischen Hintergründen zur Verfolgung der Sinti und Roma zwischen 1933 und 1945 den „blauen Faden“, der durch den Film führt.

Die filmische und tänzerische Interpretation der zu bearbeitenden Themen „Rassismus“, „Ausgrenzung“ und „Antiziganismus“ einschließlich der Regie und Choreografie liegen in der Verantwortung der beteiligten Jugendlichen.

Anders, na und? - Vielfalt als Chance!

Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg bietet zwischen dem 18. und 26. August 2015 ein Partizipationsprojekt für Jugendliche mit dem Schwerpunkt "Vielfalt statt Ausgrenzung" an. Dabei sollen sich die Jugendlichen über sechs Tage mit Vorurteilen und Klischees auseinanderzusetzen. Ziel ist das bessere Verständnis füreinander und die Stärkung des Gefühls des Angenommen- und Aufgehobenseins. 

Die Arbeit wird neben der klassischen pädagogischen Arbeit von einer Medienreferentin begleitet.

Weitere Angebote und Ansprechpartner der Jugendarbeit in Bad Marienberg finden Sie hier.

Queere Zombies - lieb doch, wie du willst

In der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich in Koblenz konnten Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für das Thema „Queer“ interessieren, unabhängig von der eigenen sexuellen Identität gemeinsam einen Kurzfilm produzieren. Die Jugendlichen haben das Drehbuch erstellt, die Rollen am Set verteilt und die Requisiten organisiert. Nach einer Technikeinführung drehten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Szenen unter Anleitung selbst. Anschließend wurden sie in die Schnittsoftware eingewiesen und schnitten und vertonten ihren Film selbstständig.

Das Ergebnis ist ein Kurzfilm, den Sie hier anschauen können.

Inhaltlich handelt der Kurzfilm von einem Jungen, der seinen Freunden berichtet, dass er schwul ist. Wie die Geschichte dann weiter geht, hat der Zuschauer selbst in der Hand. Wie würden Sie entscheiden? Unterstützen Sie den Jungen oder beschimpfen Sie ihn? Was wird der Junge nach seinem outing tun? Der Kurzfilm eröffnet eine interaktive Einbindung des Zuschauers und die Möglichkeit, die Folgen der eigene Handlungen zu verdeutlichen.

Ansprechpartner

Lucia Stanko
Tel.: 06131 - 16 4495

Förderschwerpunkte

Welche Maßnahmen die Leitstelle Partizipation genau fördert, finden sie in den Förderschwerpunkten.

Praxisordner "So geht's"

Der Praxisordner richtet sich an die kommunalen Jugendvertretungen und Jugendinitiativen in RLP. Er beinhaltet Infos und Tipps, Arbeitsmaterialien, Best-Practices und vieles mehr.

Praxisordner

Treffen der kommunalen Jugendbeiräte und der jungen Mitglieder der Integrationsbeiräte
Treffen der kommunalen Jugendbeiräte und der jungen Mitglieder der Integrationsbeiräte

Informationen und Bilder zum Treffen: hier