Schutz vor Schadsoftware

Regelmäßig wird vor Viren, Trojanern und Schadsoftware, die das Smartphone infizieren können, gewarnt. Doch welche Gefahren bestehen und wie kann man sich schützen?

Da ein Smartphone viel mehr Computer als Telefon ist, ist ein potenzieller Angriff möglich. Der Zugang zum Internet sowie Apps oder Bluetooth machen die mobilen Geräte besonders anfällig. Es finden sich dort jede Menge persönlicher Daten, die auch für Hacker interessant sein können. Eine Schadsoftware kann beispielsweise den Standort des Telefons übermitteln oder Bankinformationen seines Besitzers auslesen. Trojaner versenden ungefragt SMS-Nachrichten wie Premium-SMS, die mit extrem hohen Kosten verbunden sind.

Verbreitung durch Apps

Schädlinge verbreiten sich in fast allen Fällen durch Apps. Besonders die Google-Plattform Android ist von Angriffen durch Schadsoftware betroffen. Für Android-Geräte gibt es eine Vielzahl von App-Märkten, welche die kleinen Programme ungeprüft zum Download anbieten. Google hat im Februar 2012 reagiert und lässt seither alle angebotenen Apps durch den Sicherheitsdienst "Bouncer" überprüfen. Doch bereits kurz nach der Inbetriebnahme tauchten erste Apps auf, die den Bouncer zeitweise austricksen konnten. Fremde Android-App-Stores werden nach wie vor nicht überprüft.

TIPP

Laden Sie Apps nur aus dem offiziellen Android Store Google Play herunter, da man dort am besten vor gefährlichen Apps geschützt ist.

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